TFT und was mich daran so begeistert ~by Pavelous

Warum TFT mich so begeistert

Teamfight Tactics – so heißt das neue „Spiel im Spiel“ von Riotgames. Es ist ein Autobattler, sprich es fällt in das selbe Genre wie zum Beispiel „Dota Autochess“. Wir wählen aus verschiedenen Einheiten, rüsten sie mit Items aus und lassen sie auf einem Spielbrett gegen andere Spieler automatisch kämpfen – Autobattler halt.

Doch was macht Teamfight Tactics für viele Spieler – unter anderem auch meiner Wenigkeit – so viel interessanter als die anderen Autobattler? Wieso kann ich nicht aufhören es zu spielen und muss mich regelrecht dazu zwingen aufzuhören? Und wieso hab ich so ein komisches Gefühl, ein Gefühl der Entspannung und gleichzeit ein Gefühl der Freude wenn ich es spiele? Was treibt mich dazu an, den berühmten Satz „Nur noch eine Runde!“ wirklich mehrmals an einem Abend zu sagen, bis ich jedesmal zu spät ins Bett gehe?

Ich will dem wahnsinnig gerne auf dem Grund gehen. Diese Fragen beantworten und euch ein wenig erklären wieso Teamfight Tactics mich so begeistert. Aber wo fangen wir da an? Am besten wir beantworten die gestellten Fragen der Reihe nach.

Für meinen Teil hatte ich schon immer eine ganz persönliche Bindung zu League of Legends. Es ist das Spiel, welches ich am längsten und mit Abstand auch am meisten gespielt habe. Mehr als fünftausend Stunden über sieben Jahre hinweg (und ich bin immer noch nur Mittelmaß) habe ich investiert. Unzählige Euros sind für diverse Aktionen und Skins (und viele davon benutze ich nicht mal) hineingeflossen. Ich habe mich den Champions, dem Esports, Comics, Youtubevideos und vielem mehr einem sehr großen Teil meiner Freizeit gewidmet. Wahrlich bin ich kein guter Spieler, hatte dafür aber umso mehr Spaß wenn ich mit Freunden gespielt habe, durch die Kluft gezogen bin und epische Kämpfe ausgetragen habe. Kurzum gesagt: Meine Bindung zu dem Spiel und dem Thema ist groß.

Autobattler haben mich schon seit Release interessiert, ein paar Stunden habe ich auch in „Dota Autochess“ versenkt, jedoch konnte mich eben dieser Titel nie richtig fesseln. Mir waren die Champions nicht vertraut und ich hatte einfach keinerlei Bezug zu „Dota“. Das Genre der Autobattler war interessant für mich – der Hintergrund, das Ambiénte allerdings nicht.

Und dann kam Teamfight Tactics und kombinierte eben diese Dinge für mich. Auf einmal konnte ich doch Autobattler in einem mir allzu vertrauten und liebgewonnen Universum spielen, ein Universum welches mich schon seit meiner Jugend begleitet. All die Champions die ich kannte, allerdings jetzt in einem völlig neuem Spielgefühl. Ich war und bin förmlich gezwungen mich mit all den vertrauten Helden ein zweites Mal auseinanderzusetzen. Welches Item passt zu welchem Helden? Wie positioniere ich ihn am

 

besten? Wie kombiniere ich sie am besten? Und genau diese Neugier, dieses allzu vertraute Universum für mich neu zu entdecken – das hat mich unter anderem an dieses Spiel gefesselt.

 

Zudem hat dieses Spiel für mich persönlich ein neues erfrischendes Konzept. Autobattler kann ich  auch nebenbei spielen. Ich muss mich nicht mechanisch überanstrengen – mein Gehirn ist hier gefragt – und zusätzlich eine Portion Glück. Der Moment wenn ich mit einer guten Ekonomie gewinne – oder durch das rerollen genau die Einheit bekomme die ich brauche. Es ist ein gutes Gefühl.

Natürlich gibt es auch Frustmomente – wenn ich eben nicht die Einheit bekomme, welche gerade so gut für meine Komposition ist. Es wechselt sich ab. Trotzdem passiert so viel witziges, zufälliges und unerwartetes auf dem Spielbrett, das selbst diese Runden ungeheur viel Spaß machen.

Und dann ist es ähnlich wie bei der Kluft der Beschwörer – nach einer knappen Niederlage oder einem gelungenen Sieg, da will man einfach nicht aufhören zu spielen. Und genau dann kommt es dazu, dass man nur noch „die eine Runde“ spielt. Und immer wieder und wieder die „eine Runde“ spielt. Es macht einfach Spaß. Dieses Universum, welches mich so lange schon begleitet. Es wird neu entdeckt.

 

Zusätzlich und dies ist wohl der größte Faktor der für mich persönlich zählt, darf ich es gemeinsam mit meinen Freunden erkunden, Ich begebe mich in diese Welt zusammen mit eben jenen Freunden, mit denen ich schon solange durch die Kluft gezogen bin. Man spielt zusammen – aber auch gleichzeitig gegeneinander, man lacht zusammen, man hat Spaß, man neckt sich, wenn ein Kumpel dir die Einheit aus der Rotation wegschnappt, die du gebrauchen konntest. Weiterhin kann man auch zu acht spielen – vergleichbar  mit einem guten Brettspielabend. Fernab vom harten Wettbewerb, kann man zusammen entspannen und einen gemütlichen Spieleabend (oder Morgen, bzw. Mittag) starten.

Teamfight Tactics – es hat mich gefesselt. Es ist wie eine Sucht. Dieses Spiel hat mich in seinen Bann gezogen. Natürlich hat das Spiel auch seine Schwächen – zum Beispiel kann der Zufallsfaktor sehr gemein sein – aber im großen und ganzen bin ich damit zufrieden. Nein, ich bin eher gesagt begeistert.

 

 

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Teamfight Tactics schon gespielt? Wie findet ihr es und was ist eure Meinung?

Wenn ihr noch aktuell Mitspieler sucht oder einfach bei uns chillen wollte: Kommt und besucht uns doch auf unseren Teamspeak. Nicht nur im Bereich Teamfight Tactics haben wir kompetente Betreuer die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Jeder ist Willkommen und herzlich eingeladen sich dort mit uns zu unterhalten oder zu spielen.

 

 

Ich hoffe dieser kleine Ausflug in meine Gefühlswelt hat euch gefallen. Ich wünsche euch gute Drafts und viel Glück in euren Runden!

Euer Pavelous